Das Werk Christi in der Liturgie

Das Werk Christi in der Liturgie

Die Liturgie vermittelt die Früchte des österlichen Geheimnisses Christi durch sakramentale Ökonomie und sakramentale Liturgie. Das Ostergeheimnis von Tod und Auferstehung Christi übersteigt Zeit, Raum und menschliches Handeln. Die Liturgie ist eine göttliche Anordnung.

Sacrosanctum Concilium

Nach Sacrosanctum Concilium ist Christus in der Kirche und ihren liturgischen Feiern immer gegenwärtig. Er führt seinen Leib zur Anbetung des Vaters, und wir sind eingeladen, durch den vorsitzenden Priester in der Messe und in der Taufe an dieser Anbetung teilzunehmen. Jede liturgische Feier ist das Handeln Christi und seines Leibes, und sie gibt Gott die Ehre.

Sacrosanctum Concilium umreißt die Grundsätze und Normen des öffentlichen Gottesdienstes der katholischen Kirche, einschließlich der Eucharistie und anderer Sakramente. Es ruft auch zu Einfachheit und Reichtum der liturgischen Riten auf. Sie fordert auch die Verwendung der Volkssprache, wo dies notwendig ist.

Neben der Wiedereinführung des Katechumenats für Erwachsene ermutigt Sacrosanctum Concilium das Volk Gottes zum Beten des Göttlichen Offiziums, auch bekannt als Stundengebet. Auch das sonntägliche Abendgebet wird empfohlen.

Neben den allgemeinen Grundsätzen der Liturgiereform betont Sacrosanctum Concilium auch die zentrale Stellung Jesu in der Liturgie. Die Eucharistie steht im Mittelpunkt der Liturgie, und die Gläubigen werden aufgefordert, an ihr teilzunehmen.

Auch die Kirchenmusik ist ein wesentlicher Aspekt der Liturgie. Ihre ordnungsgemäße Aufführung verlangt von den Gläubigen, dass sie während der Liturgie aufmerksam und aktiv sind. Der Seelsorger soll sich bemühen, den Gebrauch der Musik durch entsprechende Unterweisung zu fördern.

Vier Arten, wie Christus in der Liturgie gegenwärtig ist

Die liturgischen Feiern der Kirche machen uns Christus auf vielfältige Weise gegenwärtig. In der Messe bietet er sich uns in den eucharistischen Gestalten an, er bietet sich uns durch die Priester und die Sakramente an, er tauft uns durch seine eigene Kraft und er spricht zu uns in der Heiligen Schrift. Die Liturgie hat eine tiefe Wirkung auf das Leben der Christen, und sie ist die Quelle unseres Glaubens.

Die Gegenwart Christi wird auch in der Eucharistie, dem Brot und dem Wein, die in der Messe gereicht werden, spürbar. Brot und Wein, die konsekriert werden, werden zum Leib und Blut Christi. Im eucharistischen Gebet preist der Priester Gott für die Gegenwart Christi in diesen Elementen. Auch die Lesungen aus der Heiligen Schrift während der Messe machen Christus gegenwärtig. Die Worte der Heiligen Schrift sprechen zu uns, und das Evangelium wird auf diese Weise besonders verehrt.

Während der Messe ist die Eucharistie ein Gedächtnis des Opfers Christi und ein sakramentales Fest der Gemeinschaft mit dem Leib und dem Blut des Herrn. Durch dieses Opfer werden wir Glieder des Leibes Christi und nehmen an seiner Fürbitte für die ganze Menschheit teil. Die Eucharistie erinnert auch an das Passahfest Christi. Dieses Opfer ist die Quelle aller anderen Opfer und das einzige, das alle Gläubigen mit ihm vereint.

Christus ist auch in der Leitung der Kirche gegenwärtig. Seine Worte und Taten verbinden sich mit der Kraft des Heiligen Geistes, um die Eucharistie für uns gegenwärtig zu machen. Wenn wir Christus anbeten, bringen wir ihm unsere Dankbarkeit für sein Opfer am Kreuz, die Auferstehung und die Herrlichkeit des Vaters dar.

Das Zusammenwirken des Heiligen Geistes mit den Bischöfen und Priestern

Die Liturgie ist der Höhepunkt des kirchlichen Handelns und die Quelle ihrer ganzen Kraft. Sie ist die Versammlung aller Gottessöhne und aller an Christus Glaubenden. Der Bischof steht der Eucharistie zusammen mit den Priestern seines Kollegiums vor.

Der Bischof ist der Hirte der Kirche und leitet die Herde innerhalb einer Teilkirche. Die Priester teilen sich dieses Amt und hüten das Volk Gottes in den Pfarreien und Glaubensgemeinschaften. Sie werden von Diakonen unterstützt, die als Helfer des Hirten fungieren. Diakone sind dafür verantwortlich, die verlorenen Schafe zu ihrem Hirten zurückzubringen.

Der Bischof sollte ein besonderes Interesse an der Liturgie und der Kunst haben. Er soll den Künstlern den Geist der heiligen Liturgie und der heiligen Kunst nahebringen. Er kann dies persönlich oder durch die Priester seiner Diözese tun. Er soll auch Schulen für sakrale Kunst einrichten, um Künstler auszubilden.

Die Bischöfe und Priester dienen als Botschafter Christi, als wahre Lehrer des Glaubens und als Hirten. Sie spenden auch die Eucharistie, das Mittel, durch das die Kirche wächst. Sie sind die Häupter der Menschen und die Verwalter des höchsten Priestertums Christi.

Jede Diözese soll eine Kommission für heilige Liturgie und sakrale Kunst haben. Die Kommission soll aus Klerikern oder Laien mit Fachkenntnissen in diesen Bereichen bestehen. Sie sollten ihre Arbeit miteinander koordinieren. Dieser Kommission sollten Experten für Kirchenmusik und sakrale Kunst angehören.

Die Liturgie hat sich im Laufe der Zeit entwickelt. Ihre Merkmale sind für uns heute nicht immer klar. Es ist daher wichtig, die Liturgie an die heutige Zeit anzupassen. Wenn nötig, kann ein geistliches Konzil eine Überarbeitung der Liturgie beschließen. Es kann auch die für die Sakramentalien verwendete Sprache ändern.

Das Ostergeheimnis übersteigt alle Zeiten

Das Ostergeheimnis ist einer der wichtigsten Momente des Christentums. Seine Bedeutung ist so groß, dass es Zeit und Geschichte übersteigt. Der Tod und die Auferstehung Jesu sind ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens. Dieses Ereignis fand statt, als Jesus am Kreuz starb und wieder auferstand, um in den Himmel aufzufahren. Auf diese Weise ist es auch in unserer heutigen Zeit relevant, da alles durch das Leben und den Tod Jesu erneuert wird.

Das Wort Paschal leitet sich vom hebräischen Wort PASACH ab, das “Passah” bedeutet. Beim ersten Passahfest der Israeliten ging der Herr über ihre Häuser und sie bestrichen die Türpfosten mit dem Blut eines Lammes, um den einen wahren Gott zu verkünden. Später betrachteten die Israeliten diese Handlung als ein Zeichen der Erlösung. Sie interpretierten es als eine Einladung, Gott und seinem Sohn zu folgen, und es wurde zu einem Symbol der rettenden Gnade Gottes und schließlich zu einem Mittel zur Befreiung aus der Gefangenschaft in Ägypten.

Das Ostermysterium ist der Kern des Erlösungswerkes Jesu. Es ist der eigentliche Inhalt der Liturgie und die Art und Weise, wie die Kirche das Werk Christi mit der Geschichte in Verbindung bringt. Das Ostergeheimnis ist keine Wiederholung, sondern eine Feier dessen, was Christus in der Geschichte getan und auf Erden gewirkt hat.

Das Ostergeheimnis offenbart auch das Wesen der Sakramente Christi und seine Rolle in der “sakramentalen Ökonomie” der Kirche. Durch die Liturgie offenbart Christus der Welt die Früchte seines österlichen Geheimnisses, eine sakramentale Ökonomie.

Das Wirken des Heiligen Geistes zieht alles zum Leben hin

Die Liturgie ist die Manifestation des Erlösungswerkes in einem Augenblick und an einem Ort. Sie ist das Werk Christi, des Priesters, und seines Leibes, der Kirche. Als solche ist sie eine heilige Handlung. Keine andere Handlung der Kirche ist so mächtig und wirksam wie die Liturgie.

Der Geist Gottes hauchte zu Beginn der Schöpfung das Wasser an und belebt durch sein Wirken alles. Die Wissenschaft kann das Prinzip des Lebens nicht vollständig entschlüsseln, aber es ist klar, dass der Geist Gottes alles Leben schafft. Alles Leben hat eine geistige Grundlage, und dieser Geist zieht alles zum Leben in der Liturgie hin.

Der Heilige Geist wirkt in der liturgischen Versammlung, um das Heilswerk Christi zu verwirklichen. Dieses Wirken spiegelt sich im Sakrament der Kommunion wider. Auf diese Weise verbindet der Geist die Gemeinde mit dem Leben Christi und macht ihn hier und jetzt gegenwärtig.

Das Wirken des Heiligen Geistes zieht alles zum Leben hin, und die Versammlung soll sich auf die Begegnung mit Christus vorbereiten. Zu diesem Zweck sollen die Versammlung und die Amtsträger der Kirche das Herz auf den Herrn vorbereiten. Dabei versucht der Geist, den Glauben, die Bekehrung des Herzens und das Festhalten am Willen des Vaters zu wecken. Diese Bereitschaft ist die Voraussetzung für den Empfang der anderen Gnaden und die Früchte des neuen Lebens.

Die Lesung aus dem Evangelium ist der Höhepunkt des Wortgottesdienstes, in dem die Geschichte des Lebens, des Dienstes und der Verkündigung Jesu Christi erzählt wird. Traditionell erhebt sich die versammelte Gemeinde zur Lesung des Evangeliums, und es wird ein Lobgesang angestimmt.

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